{"id":445,"date":"2022-07-13T16:37:48","date_gmt":"2022-07-13T14:37:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tele-data.de\/products\/protocol-simulators\/iec-60870-5-101-iec-870-5-101\/"},"modified":"2022-07-15T12:27:39","modified_gmt":"2022-07-15T10:27:39","slug":"iec-60870-5-101-iec-870-5-101","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tele-data.de\/en\/products\/test-programs-for-the-telecontrol-protocolsnew\/iec-60870-5-101-iec-870-5-101\/","title":{"rendered":"IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101"},"content":{"rendered":"<h1>Protokollsimulatoren<\/h1>\n<h3>IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101<\/h3>\n<hr>\n<ul>\n<li>\n        <a href=\"#60870-5\">IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101<\/a>\n    <\/li>\n<li>\n        <a href=\"#prozessinfos\">Prozessinformationen dieses Protokolls<\/a>\n    <\/li>\n<li>\n        <a href=\"#merkmale\">Merkmale dieses Protokolls<\/a>\n    <\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<h2 data-id=\"page#3-0-1-0\">IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101<\/h2>\n<p>Basierend auf DIN 19244 wurde dieses Protokoll zum weltweiten Erfolg. In den achtziger Jahren entwickelt wurde es schlie\u00dflich in den neunziger Jahren von der IEC (International Electrotechnical Comission) innerhalb der International Electrotechnical Commission\u2019s Technical Committee 57 (IEC TC57) standardisiert. Die dazugeh\u00f6rige Arbeitsgruppe war die Working Group 03 (WG03)<\/p>\n<p>Insbesondere im Energieversorgungs- und verteilungsbereich kommt dieses serielle Protokoll sehr oft vor.<\/p>\n<p>Die WG03 entwickelte dazu das \u201cEnhanced Performance Architecture\u201d Modell (EPA), dessen Ziel es war, das von der OSI definierte 7 Ebenen (\u201eSchichten\u201c, \u201eLayer\u201c) Modell zu vereinfachen. Daraus resultierte ein dreischichtiges Modell, das speziell auf die Bed\u00fcrfnisse der Protokolle des Energieversorgungsbereichs zugeschnitten war:<\/p>\n<p><strong>[ welche Tabelle ]<\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb der Sicherungsschicht ist ein Betrieb sowohl balanced (symmetrisch) als auch unbalanced (unsymmetrisch) vorgesehen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die oben beschriebenen Teile der Norm zwischen 1990 und 1992 standardisiert wurden, kam erst sp\u00e4ter (2006) noch ein weiterer Teil der Norm dazu, genannt IEC 60870-5-601, der vergleichbar mit dem Teil 10 der IEC 61850 Testf\u00e4lle beschreibt.<\/p>\n<p>Wie f\u00fcr damalige serielle Protokolle \u00fcblich wird haupts\u00e4chlich Kupfer und LWL bei einer \u00dcbertragungsrate von 9600 Baud (Bit pro Sekunde) verwendet. In der Praxis kann man aber auch Baudraten von 1200-115200 Baud sehen.<\/p>\n<p>Um zu erkennen, dass eine m\u00f6gliche Kommunikation zwischen zwei Ger\u00e4ten innerhalb dieses Standards m\u00f6glich ist, gibt es Interoperabilit\u00e4tslisten, deren Formatvorlage innerhalb der Norm verf\u00fcgbar ist. So kann genau beschrieben werden, welche Datentypen und Funktionen innerhalb des Protokolls bei einem Ger\u00e4t unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Trotz dieser Interoperabilit\u00e4tslisten ist Platz f\u00fcr m\u00f6gliche divergierende Auslegungen innerhalb dieses Standards verblieben. Deshalb ist es in Einzelf\u00e4llen notwendig, die Interoperabilit\u00e4t innerhalb von sogenannten Factory Acceptance Tests (FAT) zu \u00fcberpr\u00fcfen. Gerne unterst\u00fctzen wir Sie bei einer solchen \u00dcberpr\u00fcfung. Bitte nutzen Sie das untenstehende Kontaktformular dazu.<\/p>\n<\/div>\n<hr>\n<div>\n<h2><span style=\"background: white;\">Prozessinformationen dieses Protokolls<o:p><\/o:p><\/span><\/h2>\n<h3>Meldungsrichtung<o:p><\/o:p><\/h3>\n<ul>\n<li>Einzelmeldung\u00a0<\/li>\n<li>Einzelmeldung mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Doppelmeldung<\/li>\n<li>Doppelmeldung mit Zeitmarke\u00a0\u00a0<\/li>\n<li>Stufenstellungsmeldung Stufenstellungsmeldung mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Bitmuster von 32 bit Bitmuster von 32 bit mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, normierter Wert\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, normierter Wert mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, skalierter Wert\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, skalierter Wert mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, verk\u00fcrzte Gleitkommazahl\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, verk\u00fcrzte Gleitkommazahl mit Zeitmarke\u00a0\u00a0<\/li>\n<li>Z\u00e4hlwerte<\/li>\n<li>Z\u00e4hlwerte mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Schutzereignis mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Geblockte Anregungen des Schutzes mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Geblockte Ausl\u00f6sungen des Schutzes mit Zeitmarke\u00a0<\/li>\n<li>Geblockte Einzelmeldungen mit Zustandsanzeige\u00a0<\/li>\n<li>Messwert, normierter Wert ohne Qualit\u00e4tskennung\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Befehlsrichtung<\/h3>\n<ul>\n<li>Einzelbefehl\u00a0<\/li>\n<li>Doppelbefehl\u00a0<\/li>\n<li>Stufenstellbefehl<\/li>\n<li>Sollwert Stellbefehl, normierter Wert\u00a0<\/li>\n<li>Sollwert Stellbefehl, skalierter Wert\u00a0<\/li>\n<li>Sollwert-Stellbefehl, verk\u00fcrzte Gleitkommazahl Bitmuster von 32 bit\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es noch systembezogene Telegrammtypen wie z.B. Generalabfrage, die in den meisten Protokollen verwendet werden.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<hr>\n<div>\n<h2><span style=\"background: white;\">Merkmale dieses Protokolls<o:p><\/o:p><\/span><\/h2>\n<h3>Adressbereich<\/h3>\n<p>Die Informationsobjektadresse (IOA, information object address) kann zwischen 1 und 3 Byte L\u00e4nge festgelegt werden und geht von 1 bis 16777215.<br \/>Die Linkadresse kann entweder bei symmetrischer \u00dcbertragung entfallen oder 1 bis 2 Byte L\u00e4nge haben, d.h. von 0..65535<\/p>\n<p>Der Adressbereich erstreckt sich bei der ASDU (Stationsnummer) von 1 bis 65535. Sie ist auf 1 oder 2 Byte L\u00e4nge konfigurierbar.<\/p>\n<h3>Anwendungsschicht<\/h3>\n<p>In dieser Schicht gibt es sowohl spontane als auch abgefragte Telegramme. Bei Messwerten gibt es auch zyklische Telegramme.<\/p>\n<p>Soll die Befehlsrichtung besonders abgesichert werden, gibt es hier einen Sicherungsmechanismus, bei dem der Befehlsdatenpunkt zuerst selektiert und dann gesondert angesto\u00dfen werden muss.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird hier eine M\u00f6glichkeit der Datei\u00fcbertragung z.B. f\u00fcr St\u00f6rschriebe angeboten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann in dieser Schicht ein Fernreset oder eine Zeitsynchronisierung erfolgen.<\/p>\n<h3>Sicherungsschicht<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Hier wird festgelegt, ob die \u00dcbertragung symmetrisch (balanced, unsolicited) oder unsymmetrisch (unbalanced, solicited) erfolgen soll. Letzteres birgt Einschr\u00e4nkungen im Anschluss der beteiligten Partner, d. h. in diesem Modus kann Linienbetrieb (Gemeinschaftsverkehr, Partyline) oder Punkt zu Punktbetrieb realisiert werden. Im Falle einer symmetrischen \u00dcbertragung kann demgegen\u00fcber nur Punkt zu Punkt Betrieb erfolgen.<\/p>\n<h3>Bit\u00fcbertragungsschicht<\/h3>\n<p>Die Bit\u00fcbertragungsschicht entscheidet dar\u00fcber, ob Voll- oder Halbduplex Daten \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Innerhalb der Pulscode Modulation (Pulsdauermodulation wird hier \u00fcblicherweise nicht mehr eingesetzt) kann bei einer symmetrischen \u00dcbertragung die performantere Vollduplex Methode angewandt werden. Eine unsymmetrische \u00dcbertragung erzwingt das Halbduplex verfahren.<\/p>\n<h3>Verf\u00fcgbarkeit auf Tele-Data Konvertern<\/h3>\n<p>Alle Protokollkonverter von Tele-Data verf\u00fcgen sowohl \u00fcber die Master als auch die Slavefunktion dieses Protokolls. Der Master kann auch im IAWD Betrieb operieren.<\/p>\n<p>Als Simulationsprogramm auf dem PC bieten wir WinPP101 an, welches als Master, Slave oder Mith\u00f6rer fungieren kann.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"style\":\"default\",\"width\":\"expand\",\"vertical_align\":\"middle\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_position\":\"center-center\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/07\\\/service-banner.jpg\",\"image_size\":\"cover\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h1\",\"content\":\"Protokollsimulatoren\",\"text_align\":\"center\",\"title_color\":\"success\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h3\",\"content\":\"IEC 60870-5-101\\\/IEC 870-5-101\",\"text_align\":\"center\",\"title_color\":\"success\"}},{\"type\":\"divider\",\"props\":{\"divider_element\":\"hr\",\"divider_style\":\"small\",\"divider_align\":\"center\"}}]}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"style\":\"default\",\"width\":\"default\",\"vertical_align\":\"middle\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_position\":\"center-center\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"1-3,2-3\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\",\"width_medium\":\"1-3\",\"style\":\"muted\",\"padding\":\"xsmall\",\"position_sticky\":true,\"position_sticky_offset\":\"120\"},\"children\":[{\"type\":\"nav\",\"props\":{\"nav_style\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"nav_item\",\"props\":{\"content\":\"IEC 60870-5-101\\\/IEC 870-5-101\",\"link\":\"#60870-5\"}},{\"type\":\"nav_item\",\"props\":{\"content\":\"Prozessinformationen dieses Protokolls\",\"link\":\"#prozessinfos\"}},{\"type\":\"nav_item\",\"props\":{\"content\":\"Merkmale dieses Protokolls\",\"link\":\"#merkmale\"}}]}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\",\"width_medium\":\"2-3\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<h2 data-id=\\\"page#3-0-1-0\\\">IEC 60870-5-101\\\/IEC 870-5-101<\\\/h2>\\n\n\n<p>Basierend auf DIN 19244 wurde dieses Protokoll zum weltweiten Erfolg. 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Daraus resultierte ein dreischichtiges Modell, das speziell auf die Bed\\u00fcrfnisse der Protokolle des Energieversorgungsbereichs zugeschnitten war:<\\\/p>\\n\n\n<p><strong>[ welche Tabelle ]<\\\/strong><\\\/p>\\n\n\n<p>Innerhalb der Sicherungsschicht ist ein Betrieb sowohl balanced (symmetrisch) als auch unbalanced (unsymmetrisch) vorgesehen.<\\\/p>\\n\n\n<p>W\\u00e4hrend die oben beschriebenen Teile der Norm zwischen 1990 und 1992 standardisiert wurden, kam erst sp\\u00e4ter (2006) noch ein weiterer Teil der Norm dazu, genannt IEC 60870-5-601, der vergleichbar mit dem Teil 10 der IEC 61850 Testf\\u00e4lle beschreibt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wie f\\u00fcr damalige serielle Protokolle \\u00fcblich wird haupts\\u00e4chlich Kupfer und LWL bei einer \\u00dcbertragungsrate von 9600 Baud (Bit pro Sekunde) verwendet. 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Der Master kann auch im IAWD Betrieb operieren.<\\\/p>\\n\n\n<p>Als Simulationsprogramm auf dem PC bieten wir WinPP101 an, welches als Master, Slave oder Mith\\u00f6rer fungieren kann.<\\\/p>\",\"id\":\"merkmale\"},\"name\":\"Merkmale\"}]}]}],\"name\":\"IEC 60870-5-101\\\/IEC 870-5-101\"}],\"version\":\"2.7.22\",\"yooessentialsVersion\":\"1.6.13\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protokollsimulatoren IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101 IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101 Prozessinformationen dieses Protokolls Merkmale dieses Protokolls IEC 60870-5-101\/IEC 870-5-101 Basierend auf DIN 19244 wurde dieses Protokoll zum weltweiten Erfolg. In den achtziger Jahren entwickelt wurde es schlie\u00dflich in den neunziger Jahren von der IEC (International Electrotechnical Comission) innerhalb der International Electrotechnical Commission\u2019s Technical Committee 57 (IEC TC57) standardisiert. 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